Was ist Trauer?


Trauer ist

... eine normale und natürliche Reaktion auf den Verlust eines nahestehenden Menschen.

... keine Krankheit.

... eine menschliche Fähigkeit.

… ein Prozess, der Zeit benötigt.

… ein Phänomen, das Körper, Seele, Geist, Gedanken, Verhalten und Spiritualität beeinflusst.

Es gibt in der Trauer kein Richtig und kein Falsch. Denn Trauer ist immer individuell.

Den Verlust eines nahestehenden Menschen zu verarbeiten und zu bearbeiten, erfordert viel Kraft, Zeit und Geduld. Wann genau hat man einen solchen Verlust verarbeitet? Woran macht man fest, dass man genug getrauert hat?

Die Zeit heilt die Wunden nicht, sie hilft aber den Verlust zu realisieren und in das eigene Leben zu integrieren. Zeit hilft, sich an die veränderte Lebenssituation anzupassen. Leider wird den Trauernden meist zu wenig Zeit eingeräumt. Viel zu schnell erwartet das Umfeld häufig, dass der Trauernde wieder „normal“ ist, wieder funktioniert und das Leben weiterlebt.

Es hilft dann, den eigenen Trauerprozess mit einem fachlich qualifizierten Gegenüber zu sortieren, mit ihm Fragen zu klären, über Gedanken und Ängste zu sprechen, sich Raum zu geben zum Weinen oder Nachdenken. Solch ein Gegenüber finden Sie in unserem TrauerZentrumOberberg in Wiehl.

Trauern ist wie ein großer Felsbrocken. Wegrollen kann man ihn nicht. Zuerst versucht man, nicht darunter zu ersticken, dann hackt man ihn klein, Stück für Stück. Den letzten Brocken steckt man in die Hosentasche und trägt ihn ein Leben lang mit sich herum.“

Kontakt

TrauerZentrum-Oberberg der Malteser
Telefon
Rufen Sie uns an: