Eine unheilbare Krankheit oder das nahende Sterben eines lieben Menschen erschüttern das Leben. Betroffene und Angehörige fühlen sich oft hilflos und überfordert. Um Ängste zu nehmen, Hilfestellungen zu geben und Menschen einen würdevollen Tod zu ermöglichen, schlossen sich Johanniter und Malteser zu einer bundesweit einmaligen ökumenischen Kooperation zusammen.

Sie steht unter dem Leitmotiv: Leben bis zum Schluss.

Stationäres Hospiz

Betreut im Johannes-Hospiz Oberberg

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Begleitet im eigenen Zuhause

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"Die Sterbenden sind wichtig, weil es sie gibt. Sie sind bis zum letzten Augenblick ihres Lebens wichtig. Und wir werden alles tun, damit sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können."

Cicely Saunders (Begründerin der Hospizbewegung)

Die Johanniter sind Träger des 2005 errichteten stationären Johannes-Hospizes in Wiehl, die Malteser begleiten seit mehr als 20 Jahren ambulant unheilbar erkrankte Menschen. Damit die Hospizarbeit einfühlsam und umfassend geleistet werden kann, bedarf es der Unterstützung. Wir brauchen auch in Zukunft eine lebendige Hospizbewegung, getragen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern – ob als ehrenamtliche Hospiz- oder Trauerbegleiter, als Mitglieder im Förderverein, durch Spenden oder durch Zustiftungen in die Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung

Grundlage unserer ambulanten und stationären Hospizarbeit ist die Überzeugung, dass sterbende Menschen sich geistig und spirituell auf den Tod vorbereiten können, wenn sie angemessen palliativ versorgt werden. Bei den Johannitern und Maltesern finden sie Menschen, die sich ihren Sorgen, Ängsten und Bedürfnissen verständnisvoll annehmen. Gemeinsam setzen sich Malteser und Johanniter dafür ein, dass die kostbare Lebenszeit der Menschen bis zum Schluss bewusst, würdevoll und mit viel Qualität verbracht werden kann.

Das Sterben soll in unserer Gesellschaft wieder als ein natürlicher Bestandteil des Lebens erlebt werden. Auch das ist ein Ziel der gemeinsamen Arbeit von Johannitern und Maltesern.

"Leben im Sterben"

Hospiz-Informationsfilm

Ein Film von Jörg Adomaitis, Simeon Klein und Moritz Schmidt im Auftrag des Regionalverband Rhein.-/ Oberberg der Johanniter-Unfall-Hilfe

"Als ich hier ankam, wusste ich nicht einmal mehr, wer ich war."

In dem Film "Leben im Sterben" beschreibt Luitgard Bölter ihren Einzug in das Johannes-Hospiz Oberberg in Wiehl.

Viele Medikamente und die Schmerzen einer fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung hatten ihr Bewusstsein ausgeschaltet. Die Kamera zeigt, wie es ihr im Hospiz dank einer gezielten Schmerztherapie und besonderen psychosozialen Begleitung von Tag zu Tag besser geht.

In dieser Dokumentation kommen die Bewohner des Hospizes zu Wort, ihre Angehörigen und auch die Mitarbeiter. Von "Momenten, die ihre Spuren hinterlassen" spricht so zum Beispiel die Pflegerin Iris Nugue, wenn sie ihren Nachtdienst im Hospiz beschreibt.

"Wenn es dunkel und ruhig ist, wachsen die Ängste und der Wunsch nach Beistand."