Wie ist das eigentlich so in der Hospizarbeit? Antworten gaben bei der Eröffnung der Oberbergischen Hospizwochen viele haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende auf dem Podium. Sie schilderten: „Im stationären Hospiz gibt es eine unfassbar tolle Stimmung und eine familiäre Atmosphäre, in der ambulanten Begleitung gibt es Gespräche über vielfältige Lebensgeschichten und das Privileg, die Menschen an ihrem Lebensende begleiten zu dürfen.“
Und manchmal, da waren sich die Mitarbeitenden einig, ist das Leben am Lebensende ganz normal und ganz vielfältig. Eben einfach „So bunt wie das Leben. Hospiz“ - Und dies ist damit auch das Motto der Oberbergischen Hospizwochen.
500 Menschen stehen anderen in Trauer beim Sterben zur Seite
Insgesamt 500 Menschen arbeiten im Oberbergischen Kreis in der Hospizarbeit und der Trauerbegleitung. Die Inhalte ihrer Arbeit sind bei den Oberbergischen Wochen kreisweit bei 18 Veranstaltungen bis Mitte Oktober 2026 zu sehen. Das Sterben und die Trauer werden bis Mitte Oktober unter anderem bei Fotoausstellungen und Seminaren, an Infoständen und im Trauercafé, mit Texten und Musik dargestellt.
Bei der Eröffnung blickte Dr. Jorg Nürmberger auf die Etablierung der Hospizarbeit im Oberbergischen Kreis zurück. Der ehrenamtliche Mitarbeiter der Hospizstiftung Oberberg hatte vor mehr als 25 Jahren als Sozialdezernent des Oberbergischen Kreises dabei mitgewirkt, die Hospizarbeit in Oberberg zu etablieren und fest zu verankern.
01.10.2026 - Gummersbach













