Hier findet sie jeder: Im Kühlschrank steht die Notfalldose mit wichtigen Hinweisen. Zu erhalten ist sie jetzt auch von der Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung

Im Notfall zählt jede Sekunde – und jede Information: Welche Vorerkrankungen gibt es? Werden regelmäßig Medikamente eingenommen? Liegen Allergien vor, und wer soll nun benachrichtigt werden?

Alle wichtigen Hinweise darauf findet der Rettungsdienst in der Notfalldose, die im Kühlschrank und damit an einem in jeder Wohnung leicht aufzufindenden Ort aufbewahrt wird.


Die Notfalldose ist nun auch bei der Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung zu erhalten. „Denn bei unseren zahlreichen Beratungen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht haben wir festgestellt, dass die Absicherung sich nicht nur auf zukünftige Erkrankungen, sondern auch auf den Notfall beziehen muss“, sagt Stiftungsmanager Michael Adomaitis von der Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung.

Alle aktuellen Hinweise auf einen Blick

Die Notfalldose wird daher ab sofort von der Stiftung bei Beratungen, Übergaben von Spenden oder auf Anfrage überreicht. In ihr stecken Faltblätter mit Informationen über die Stiftung und ihre Arbeit sowie ein wichtiger Bogen, auf dem medizinische und persönliche Hinweise niedergeschrieben sind.

Seien es der Herzschrittmacher oder eine zurückliegende Operation, der bestehende Bluthochdruck oder die diagnostizierte Diabetes: Das alles und mehr wird auf dem Zettel in der Dose hinterlegt. Außerdem sind auf ihm die Kontaktdaten von Angehörigen, von betreuenden Ärztinnen und Ärzten oder Pflegediensten zu finden.


Mit den mitgelieferten Aufklebern an Haustüre und Kühlschrank wird auf die Dose hingewiesen. Die Küche und das Haushaltsgerät in ihr können dann von den Rettungskräften in jeder Wohnung ohne lange Suche schnell gefunden werden. „Es wichtig, die Notizen in der Notfalldose immer aktuell zu halten“, betont Stiftungsmitarbeiter Michael Adomaitis.

Somit seien die wichtigsten Informationen immer parat: „Denn im Stress eines Notfalls können die Patientinnen und Patienten notwendige Hinweise vergessen, und selbst bei ihrer eventuellen Bewusstlosigkeit wissen die Sanitäterinnen und Sanitäter schnell Bescheid.“

Infos und Anfragen zu der Notfalldose nimmt die Johannes-Hospiz Oberberg Stiftung unter Tel. 02262 3056108 oder per Mail unter info_at_jho-stiftung.de entgegen.

Mehr Infos auch unter: www.notfalldose.de

10.10.2020 - Oberbergischer Kreis